la-stria

… about me, games and other stuff

   Apr 23

Tag 24 Atago Green Hills

Nach der Schule begleitete ich Jeanette nach Hause da sie mir den Ausblick von Ihrer Wohnung und dem Dach ihres Blocks, zeigen wollte. 25 Stockwerke hoch ist das Gebäude und ich erhoffte mir einen gigantischen Ausblick. Vorher gingen wir aber noch Zmittag essen:

Leider war es zu windig und der Lift zum Dach war nicht in Betrieb. Somit musste ich mich mit dem Ausblick aus ihrem Apartment vorlieb nehmen, was aber trotzdem nicht zu verachten und die Wolken legten sich sehr schön auf die Wolkenkratzer.

Folgendes Bild hat Jeanette gemacht mit dem Tokyo Tower im Hintergrund.


   Apr 22

Tag 23 Erholtag

Heute musste ich mich erholen vom anstrengenden Tag gestern. Meine Füsse schmerzen noch immer und ich werde heute wohl viel Zeit im Bett verbringen. Somit gibt es keine weiteren Infos von Japan und wünsche euch allen einen schönen tag.


   Apr 21

Tag 22 Fun in ディズニーランド (dizuniirando)

Heute ging ich mit Freunden aus der Schule ins Tokyo Disney Land oder auch ‘dizuniirando’ wie es Japaner nennen. Wer die pariser Variante sah, kann sich ungefähr vorstellen wie es in Tokyo aussieht, denn diese Parks haben alle dieselbe Architektur und dieselben Gebiete. Nur die Rollercoaster unterscheiden sich etwas.

Auf jeden Fall waren wir überhaupt nicht vorbereitet und wanderten sehr oft im ZickZack und von einem Land ins andere um etwas zu sehen. Bei den Achterbahnen musste man bis zu einer Stunde anstehen, doch die Japaner haben deswegen den ?Fastpass’ erfunden. Damit kann man die Stunde Wartezeit woanders, und nicht in der Schlange verbringen.

Da die Achterbahnen auch oft gewartet wurden, hatten wir zweimal Glück und konnten direkt nach Wiederöffnung am Anfang der Schlange anstehen. Dann hatten wir noch einmal den Fastpass und die restliche Zeit standen wir an. Dementsprechend war ich von diesem Tag erschöpft.

Fotos davon gibt es ausschliesslich auf Google+.


   Apr 20

Tag 21 Shopping in Shibuya

Nach langer Suche für einen bequemen Rucksack und Wasserfeste Schuhe, habe ich nun in Shibuya 109 das eine und in Jimbocho das andere gefunden. Ich gönnte mir zu Hause mein erstes Bad und war von der japanischen Technik wieder einmal überrascht. Die Badewanne füllte sich von unten und stoppte automatisch als sie voll war. Auf während dem baden liess sie immer mal wieder warmes Wasser einlaufen um die Wäre bei zu behalten.

Jedoch war das Wasser für mich etwas zu heiss und ich konnte es nur kurz geniessen.

Meine heutigen Errungenschaft: (Gummistiefel und Strümpfe)


   Apr 19

Tag 20 Akihabara

Zusammen mit Jeanette, meiner Deutschen Schulkollegin, ging ich auf die Suche nach den Giraffen die ich auf der Webcam gefunden habe. Ich konnte mithilfe der IP Adresse der Geräts herausfinden wo die Tiere leben und da der markierte Ort in der Nähe meiner Schule ist, spazierten wir heute dahin. Auf dem weg hatten wir im nahen Fluss einen Schwarm Fische gesehen, von denen einer speziell auffällig war.

Leider haben wir aber in dem Tempel, ausser Vögeln, keine Tiere gefunden und auch kein Gebäude sah gross genug aus um drei Giraffen darin zu beherbergen. Auch war der ganze Tempel eher im Um-/Ausbau und sah nicht aus als wäre er für Besucher geöffnet..

Danach machten wir uns ins nahe  Akihabara, dem Otaku (Fan) Viertel der Stadt. Wir mussten eine Weile suchen um es zu finden, als wir aber die farbigen Schilder und Sega Logos gesehen habe, wussten wir, dass wir nun richtig sind. Wir haben das Games Akihabara gefunden!

Ein solches Gebäude mussten wir natürlich aus besichtigen und so stiegen wir sechs Stockwerke, von neu erschienenen Games über retro Games zu nicht jugendfreien Videos, nach oben. Einige Serien kannte ich sogar, jedoch kann ich auf meinem Laptop keine Videos ansehen (kein DVD Laufwerk).

Wir machten uns weiter auf zum Manga Akihabara, was wir wieder lange suchen mussten. schlussendlich stelle sich heraus, dass wir diesen Teil auch ganz einfach zu Fuss erreichen können. Hier kauften ich noch einen Manga um die japanische Schrift etwas zu üben und schlussendlich machte ich mich erschöpft nach Hause.


   Apr 18

Tag 19 Geburtstag auf japanisch

Heute hat mein Gastpapa Geburtstag und den ganzen Tag überlegte ich mir was ich ihm schenken könnte. da ich ihn aber noch nicht gut kenne und nur weiss dass er Baseball und Golf mag, aber weder seine Lieblingsspieler noch Mannschaft kenne, kann ich auch kein ‘Plüschtier’ oder Pin kaufen. Davon hätte es in diesem Land zwar genug. Also entschied ich mich, dass ich eigentlich nur Student hier bin und es auch Ok ist wenn ich nichts schenke. hätte ich doch mein Mitbringsel aus der Schweiz für heute aufbewahrt.

Nach dem Nachtessen entführten mich die beiden Mädchen, resp. wiesen mich an Ihnen zu folgen. Wir stachen zusammen in ein Golf Geschäft und nach einer Runde durch den Laden und einigen Golf Partien bei der Putter-Test-Anlage entschieden wir uns beim Kleinkram etwas zu kaufen. alles andere war viel zu teuer.

Von mir bekam Hideaki-kun schlussendlich einen Schlüsselanhänger mit Fischform in den er auch seine ‘Tees’ zur Aufbewahrung ablegen kann.

 


   Apr 17

Tag 18 “kore wa ikura desuka” und japanische Geisterhäuser

Nach dem üblichen Unterricht mit すゆきせんせい (Suzuki-sensei) wollte ich heute herausfinden was Kleidung und Schuhe in diesem Land so kosten, denn wenn das mit dem Wetter so weitergeht brauche ich bald vernünftige, wasserfeste Stiefel. Leider ist die Kleidung und vor allem sind Schuhe in der ‘Tokyo Dome City’ nicht so billig wie das Essen und unter 5’000 Yen gibt es hier nur FlipFlops. dank meinem neuen Ausgabenrechner sehe ich jetzt aber ganz genau, dass ich vermutlich noch nach Samstag (DisneyLand WOHOO!!) genügend Budget übrig habe, um mir etwas wasserdichtes zu leisten. Vielleicht gibt es aber in anderen Stadtbezirken andere, billigere und hoffentlich schönere Schuhe.

Nach der Erkundungstour schlenderten Monika und ich weiter durch das Gelände, das übersäht ist von Achterbahnen, und fanden uns vor einem ‘Haunted House’ wieder. Einer Geisterbahn. Monika war hin und weg. Wir zahlten die 600 Yen Eintritt und standen an. Interessant war, dass nur jeweils eine Gruppe gleichzeitig eingelassen wurde und nachdem diese das Gebäude verliess, durfte die nächste Gruppe rein. Also keine Bahn mit Wagons wie wir sie vom Europapark kennen.

Schon alleine die Reaktionen der ‘Überlebenden’ Hausverlasser machte mir etwas Angst. Da gab es junge Damen die sich an den Armen ihres Begleiters festklammern bis zu jungen Herren die den Anstehenden abrieten da rein zu gehen. Wir warteten trotzdem und betraten kurz darauf das Haus.

Es war stockdunkel und still. Wir tasteten uns an den Wänden in den nächsten Raum, nichts passierte. Wir liefen weiter. Schwarze Tücher versperrten die Sicht in den nächsten Raum doch wir schoben diese vorsichtig zur Seite um etwas zu sehen. Einige menschenartige Puppen wurden in ekligen und blutigen Situationen bereitgestellt und ich hätte bei jeder schwören können , dass sie echt ist und jeden Augenblick aufspringen würde. dem war unerwarteter Weise nicht so. Nach etwas Blitzlicht um die Sicht wieder zu trüben, einigen weiteren gruseligen Anblicken und einem Kopf der plötzlich über einem Altar erscheint, war das ganze wieder vorbei. Keiner der Puppen sprang plötzlich auf und ich glaube die meiste Angst hatte ich davor, was ich mir vorstellte, was passieren könnte.

Auf jeden Fall war es viel subtiler als europäische Geisterhäuser und machte somit viel mehr Angst. Sehr zu empfehlen ^^


   Apr 16

Tag 17 Hundemüde nach Akasaka und Roppongi

Dank meiner Programmierleistung von Gestern, habe ich heute morgen gut 30min verschlafen und musste hastig mein Frühstück essen, duschen und mich bereit für den nächsten Schultag machen. Trotz allem konnte ich rechtzeitig das Haus verlassen und ging den üblichen Schulweg.

Nun konnten wir, nach langem Adjektiv gekämpfe endlich weitere Verben ansehen und neben ‘sein’ und ‘essen’ kann ich jetzt auch ‘gehen’ was Konversationen nun wieder um einiges vereinfachen. おととい私はカラオケへ行きました。–> “Vorgestern ging ich zum Karaoke.” ist das nicht toll? :-D

Am Nachmittag schloss ich mich einer italienischen Kollegin (Monika) an, um zusammen die Achterbahn zu fahren. Jedoch war diese immer noch zu: “Due to maintance this ride is temporarely closed. It does not knot when it moves. Das macht mir etwas Angst. Wir machten uns nach einer Runde Riesenrad auf nach Akasaka und Roppongi. Ich um diese Stadtteile anzusehen,  Monika jedoch scheinbar um japanische Filmstars und Sänger zu finden. Wie man sich vorstellen kann, stehen diese natürlich immer vor den bekannten Fernsehstudios in einer Reihe beim Haupteingang /ironie off. Dafür haben sie beim TCM Studio lustige Sitzbänke.

Natürlich haben wir keine bekannten Leute getroffen und so überredete ich Monika weiter nach Roppongi zu laufen. Sie wollte die drei Stationen mit der Bahn fahren und war nach dem Spaziergang auch entsprechend erschöpft. Auf dem Weg haben wir einen sehr schönen und grossen Shinto Schrein gefunden (Hikawa jinja). Es hat sich also gelohnt zu Fuss zu gehen. :-)

Hier übrigens noch eine Anleitung wie man das Wasser vor jedem Tempel zu brauchen hat. Muss nun nur noch herausfinden wozu man das machen soll.

Un auch eine Schildkröte im Glas.

In Roppongi war ein Crépe Stand mir wahnsinnig leckeren Crépes. Die japanischen Crépes sind nur minim gleich wie ihre französischen Schwestern, denn sie sind vollgestopft mit Schlagsahne und diversen Füllungen.

Natürlich war der Crépe Stand direkt vor dem asashi TV Studio… ^^ Dafür hat es daneben auch einen sehr schönen Garten.

Im merchandising-Teil des Studios wurde ein Interview einer Schauspielgruppe gemacht die in einem neuen J-Drama “Answer ~ Keishichou Kenshou Sousakan” mitspielen.  Dieses läuft übermorgen an. Schussendlich hat sich der Ausflug für Monika doch noch gelohnt, viel von Akasaka und Roppongi habe ich aber leider nicht gesehen.


   Apr 15

Tag 16 mal so richtig nichts tun

Regelmässige Leser haben sich nun sicher gefragt: “Wo bleibt der heute Blog Post”. Falls nicht, ist es auch ok, denn ich trage “Gestern” nun nach :-) Viel passiert ist jedoch nicht, denn nach dem Karaoke von gestern verweilte ich heute lieber zu Hause.

Ich habe mir vorgenommen mein ‘Ausgaben’ Programm nun doch nicht mehr über Google+ zu führen, sondern selber eine Programm zu schreiben, das genau die Funktionen enthält die ich brauche. Gesagt getan und nach eine stündigen Skype Pause mit meinen Eltern, sowie nach dem Nachessen in einem Restaurant bin ich um Mitternacht doch noch fertig geworden. Alle bisherigen Daten habe ich nachgetragen und wie es aussieht habe ich für diese Monat noch sehr viel Geld für Spass und Essen übrig. Kein Wunder wenn das Essen hier selten mehr als 1000 Yen kostet. Nächsten Samstag werde ich mit Klassen Kameraden ins Disneyland gehen. Das wird teuer, aber macht sicher riesen Spass! Wohoo :D


   Apr 14

Tag 15 KARAOKE!!

Um 9:55 habe ich heute das Haus verlassen um mit Andre, Saori und Mayu Karaoke singen zu gehen. Um 11:00 waren trafen wir uns wieder im alt bekannten Shinjuku. Ein Kollege von Saori namens ‘Fumi’ schloss sich uns ebenfalls an und nachdem wir mein Handy Problem gelöst hatten, ich konnte keine Textnachrichten versenden, suchten wir und etwas zu essen.

Am Tag 3 hatten wir nach dem Okonomiyaki Gutscheine im gleichen Einkaufszentrum gewonnen, die wir heute einlösen wollten. Gesagt getan, wir mussten bloss je noch 400 Yen zusätzlich bezahlen. Ich ass Spaghetti und Risotto gefolgt von einem riesigen Dessert, das wir uns teilten.

Anschliessend suchten wir den billigsten Karaoke Laden der Umgebung und fingen an los zu singen. Zuerst war ich etwas schüchtern doch als ich das erste Lied singen musste/durfte fing es an mir wahnsinnig Spass zu machen. Es hatte, neben den japanischen Songs, auch viele bekannte englische Lieder die ich auch kannte und natürlich sang ich aus voller Kehle bis bei den tiefen Tönen nur noch ein Krächzen zu hören war.

Queen hat es uns sehr angetan und somit hier ein kleiner Vorgeschmack des Originals:

Hoffe dass ich bald wieder eine Karaoke Truppe finden werde, der ich mich anschliessen kann.